Die Unterschiede zwischen Coaching und ...

Oft entsteht die Frage:
Was ist der Unterschied zur Beratung, zum Training oder zur Therapie?

Der Unterschied von Coaching und Beratung:

In der Beratung weiß der Berater das, was der Kunde nicht weiß. Der Kunde schildert sein Problem, der Berater präsentiert eine Lösung. Diese Lösung entspricht oft dem Verständnis und Weltbild des Beraters. So gibt es sehr viele gute Beratungskonzepte, die nie in die Tat umgesetzt werden, da sie letztendlich nicht auf den Kunden abgestimmt waren.

Der Coach geht davon aus, dass der Klient die für ihn beste Lösung selber weiß bzw. entwickeln kann. Der Coach hilft dem Klienten bei dieser Entwicklung. Die Lösung des Problems, die durch ein Coaching entsteht, entspricht voll und ganz dem Klienten und ist für diese nach seinem Selbstverständnis umsetzbar.

Der Coach geht davon aus, dass der Klient die beste Lösung bereits in sich trägt

Der Unterschied von Coaching und Training:

Ein Training dient dazu, eine Methode bzw.Fähigkeiten zu erlernen. Die Methode, die der Mensch lernen soll, steht im Vordergrund. Diese wird trainiert, bis sie vom Kunden beherrscht wird.

Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt.

Hier wird entweder die Technik gefunden, die für den Klienten die beste ist oder eine individuelle Lösung entwickelt, die ihm entspricht.

Der Unterschied von Coaching und Therapie:

Die Psychotherapie arbeitet im Allgemeinen mit der Vergangenheit, der Ursachenforschung. Hier finden wir Erklärungen, warum wir uns in welcher Situation wie verhalten bzw. fühlen.

Coaching ist zukunftsorientiert. Im Coaching wird eine vergangene Situation beleuchtet, um die Lösung zu entwickeln. Wir fragen also in erster Linie nicht: WARUM fühle ich mich in der Situation schlecht? Sondern vielmehr: WAS kann ich tun, um mich zukünftig besser zu fühlen und meine Ziele zu erreichen. Das neue Verhalten muss trainiert werden, bis es verinnerlicht ist. Auch dabei hilft Coaching.
 

Welche Bereitschaft soll ein Klient mitbringen?

:: Die Bereitschaft, bekannte und vertraute Denk- und Verhaltensmuster in Frage zu stellen.
Oft möchten wir Menschen neue Denkmuster einfach ablehnen, weil wir das bisherige als das einzig Richtige anerkennen. Im Coaching müssen Sie sich auf die Gedankenspiele einlassen:

» Was wäre wenn ....?
» Wäre es möglich, dass ...?
» Was muss passieren, damit ...?

:: Die Bereitschaft, notwendige Veränderungen zu erarbeiten und diese umzusetzen.

:: Die Bereitschaft, kritische Phasen im Alltag durchzustehen
Jeder Veränderungsprozess durchläuft kritische Phasen. Der Klient ist in seinem Alltag gefordert, alte Verhaltensmuster zugunsten des Notwendigen abzulegen. Das kann schmerzvoll sein und geht oft nur in kleinen Schritten. Hier gibt es Etappen der Sinn- und Mutlosigkeit, in denen der Coach stärkt und stabilisiert.

:: Die Bereitschaft, sich an den persönlichen Erfolgen zu freuen
Die Erfolge wahrnehmen und als solche anerkennen. Der Blick auf das, was wir erreicht haben, wird Kraft geben, dass zu leisten, was noch vor uns liegt. Deshalb ist es im Coaching auch ganz wichtig immer wieder die Erfolge zu betrachten und sich daran zu erfreuen.

Das Wesentliche am Coaching
ist der Unterschied zwischen dem Anlernen von Methoden
und dem Erarbeiten von Befähigungen
 

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